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Toronto - Montreal - Chicago

Hi everybody,

endlich hab ich ma Zeit und Internet um euch auf dem Laufenden zu halten.

Zunaechst sind wir also nach Toronto gefahren und dort gleich 5 Naechte geblieben... und es hat sich echt gelohnt. Das Hostel war ziemlich gut: Anstatt in dem gebuchten 6er-Zimmer, kamen wir zum gleichen Preis mit nur einer weiteren Person in ein 4er Zimmer mit eigenem Bad unter. Generell waren in dem Hostel wahnsinnig viele Deutsche bzw Deutschssprachige und da Alkohol ab 19 ist, hatten wir die Abende entsprechend viel Spass. Ansonsten ist die Yonge-Street herauszuheben, eine tolle Einbkaufs-und Amuesiermeile, wahrscheinlich die beste Strasse (die auch zu unserem Geldbeutel passt), die wir bisher auf unserem Trip gesehen haben. Ausserdem haben wir es endlich geschafft ein MLB-Spiel live zu sehen, nachdem wir in NY, Philadelphia, Baltimore und Washington Pech hatten, weil deren Teams jeweils genau als wir da waren auswaerts gespielt haben (dabei spielen sie doch jeden Tag). Die Blue Jays von Toronto haben die in der Tabelle eigentlich viel besser platzierten Angels aus Los Angeles dann ziemlich platt gemacht. Schon nach dem 4. Inning (so etwa die Haelfte des insgesamten Spiels) stand es 8-0. Hat trotzdem Spass gemacht, wollen wir nochmal machen, auch weil die Tickets wirklich wahnsinnig guenstig sind. In Toronto haben wir jetzt 10 CanDollar pro Platz bezahlt, also bisschen mehr als 6 Euro.
Von Toronto sind wir anschliessend nach Montreal gefahren, eine eigentlich schoene Stadt, in der wir anfangs aber Pech hatten. Irgendwie war schon die Busfahrt nicht so das Wahre (wir sind ueber Nacht gefahren und konnten praktisch nicht schlafen), dann konnten wir aber total uebermuedet um 9 Uhr morgens nicht ins Hostel einchecken (eigentlich wollten wir da unseren Schlaf nachholen...) sondern erst um 17 Uhr und mussten deshalb 8 Stunden vergeistert Montreal besichtigen. Natuerlich haben wir die ganzen coolen Sachen nicht gefunden, was den Eindruck zusaetzlich geschwaecht hat. Und Widi war total verzweifelt, weil die Leute ja "wirklich NUR franzoesisch sprechen" und auch alle Schilder auf franzoesisch waren.
Am Abend haben wir uns dann aber das erste Mal seit drei Wochen gutes europaeisches Bier gegoennt, fuer Deutsches hat es noch nicht gerreicht, aber auch das daenische Carlsberg war wie Ambrosium fuer unsere Kehlen nach Bud und Coors Light... Das Hostel in Montreal war das mit Abstand Schlechteste unserer Reise - total klein und eng mit Dreier (!!) Stock Betten, man konnte kaum laufen, weil alle ihren grossen Rucksack ja irgendwo hinstellen mussten und in dem ganzen Chaos haben irgendwelche Ar***lo***er Widi in der Nacht auch noch alle Scheine aus der Hosentasche geklaut! Ganz grosses Glueck, dass da nich mehr viel drin war, da wir das Hostel kurz zuvor bar zahlen mussten. Montreal hatte aber auch schoene Seiten. Zum einen die Rue Saint-Catherine, eine Einkaufsstrasse aehnlich der Yonge-Street, die wirklich viel konnte und auf der wir uns deshalb die groesste Zeit rumgetrieben haben. Die Poutine, DER quebecoise Gaumenschmaus, oft viel zu viel fuer Widi,`und der wunderschoene Ausblick bei Nacht vom Mont Royal, dem Montrealer Hausberg, auf den wir hochgewandert waren, hat dann das Gesamtbild von Montreal doch noch ins Positive geaendert.
Die Nachtfahrt von Montreal nach Chicago war besser als Toronto-Montreal, auch wenn die bloeden Amis wahnsinnig viel Stress bei unserer Einreise gemacht haben, obwohl wir doch schon unser Visa-Formular hatten! Saubloede Fragen wie solche "ob wir schon mal in USA waren" inbegriffen. Hallo? Wir hatten doch bereits unser Visum von der vormaligen Einreise!!
Die Fahrt war viel laenger: mehr als unfassbare 24 Stunden waren wir unterwegs, mussten in Ottawa, Toronto und Detroit umsteigen, von 15 Uhr bis 14 Uhr (Zeitzonenwechsel!!), das Positive dran war: irgendwann mussten wir einfach einschlafen und deshalb kamen wir auch lang nich so muede in Chicago an.
Chicago ist irgendwie wie New York aber irgendwie schoener, denn die Wolkenkratzer sind ein bisschen weiter verteilt und die tolle Lage direkt am Lake Michigan sowie kleinere Parks und eine Hochbahn und mehrstoeckige Strassen (!!) geben Chicago einen unverwechselbaren Flair. Ein anderer positiver  Punkt fuer Chicago ist das Hostel. Schon zwei Mal (2006 und 2007) zum "besten grossen Hostel der Welt gewaehlt" (letztes Jahr Dritter), haelt das Hostel, was der Name verspricht. In Montreal war alles so eng und hier ist einfach mal Platz. Schoene grosse Livingrooms mit W-Lan sowie ausreichend und gemuetlichen Sofas und Teppichboden, angenehme Athmosphaere, kostenlose Air-Hockey-, Billard- und Tischtennisch Tische, ein Fruehstuecksbuffet mit Muffins, Toasts, Muesli (eigentlich war bisher ein breakfast nicht ueblich) sowie unser riesengrosses Zimmer mit wahnsinnig gemuetlichen Betten lassen das Hostel vielleicht schon mit Hotels vergleichen...
In Chicago haben wir wieder Pech mit Baseball, da die zwei heimischen Mannschaften (Cubs und White Sox) gegeneinander spielen, was ein Kartenerwerben unmoeglich macht. Heute Abend schauen wir uns dafuer Chicago by Night vom groessten Gebaeude Amerikas (dem Willis-Tower, ehemals Sears-Tower) an und hoffen auf eine ueberwaeltigende Sicht. Morgen gehts dann in einer erneut sehr langen Fahrt ins 900 Meilen entfernte Dallas nach Texas.

Wir sind gespannt ob Texas seinen Ruf uns gegenueber gerechtfertigen kann...

Wir hoffen euch gehts gut,

liebe Gruesse

Patrick & Max
4.9.09 01:36
 


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